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Orgel

Orgel
Orgel
Im November 2004 wurde die Orgel generalsaniert.
Hierzu schreibt Pfr. Hartmann im "Pfarrblättsche" Nr.7/2004: "Im kommenden Jahr wird unsere Orgel 65 Jahre alt. Regionalkantor Schäfer hat in seinem Gutachten zur Orgelsanierung folgendes geschrieben: Es "kommt dem schönen Werk mittlerweile eine hoher Denkmalwert zu, zumal Instrumente aus dieser Zeit rar geworden sind."
Unsere Orgel mit 34 Registern ist eine der größten in unserer Gegend. Pfarrer Reinhold Wiegand ist es zu verdanken, dass in einer schweren Zeit ein solch schönes Werk geschaffen wurde.
Zusammen mit dem Franziskanerpater Dr. Ewald Müller hat er die Disposition der Orgel entworfen. Es handelt sich dabei um eine ganz vortreffliche Mischung zwischen Elementen der Spätromantik und des im Orgelbau aufziehenden Neobarock. Auch der Beginn des 2. Weltkrieges konnte Pfr. Wiegand nicht von seinem Vorhaben abbringen, die Orgel zu bauen. So beauftragte die Kirchenverwaltung am 10.12.1939 die Firma Weise in Plattling mit dem Bau der Orgel. Am 18.08.1940 konnte sie bereits eingeweiht werden. Der prächtige Neobarocke Prospekt wurde vom Münschner Bildhauer Klaus Miller geschaffen. Leider wurde er im Zuge der Kirchenumgetaltung 1961 arg verstümmelt. Ein geplantes Rückpositiv, also ein kleiner Orgelanbau an der Emporenbrüstung, kam wegen des Krieges nicht zur Ausführung. Die Summe von 20.000 RM hat Pfr. Wiegand aus heutiger Sicht gut angelegt, denn im Jahre 1948 hat das angesparte Geld ja seinen Wert verloren. So präsentiert sich das Instrument auch heute noch in seinem originalen Zustand von 1940.