Leitlinien der PfarreiarbeitIm März 2005 hat der damalige Pfarrgemeinderat folgende Leitlinien erarbeitet: PfarrheimErrichtung eines neuen Pfarrheimes in der Ortsmitte, das ein lebendiges Gemeindeleben ermöglicht, mit dazugehöriger Freifläche. Dabei müssen die finanziellen Möglichkeiten der Pfarrei beachtet werden, das bedeutet: Sparen in allen Bereichen. Anmerkung: Um in Zukunft ein lebendiges Gemeindeleben gewährleisten zu können, braucht die Pfarrgemeinde neben einer Kirche ein funktionsfähiges Pfarrheim. Dieses muss sich auf jeden Fall in der Ortsmitte (in der Nähe der Kirche) befinden. Als Pfarrgemeinde sind wir an einem lebendigen Gemeindeleben in einem lebendigen Ortszentrum interessiert. Ein solches Pfarrheim muss so geplant werden, dass die entstehenden Unterhaltskosten von der Pfarrgemeinde in Zukunft aufgebracht werden können. Wohin die mangelhafte Pflege eines Gebäudes führt, haben wir mit unserem alten Pfarrheim deutlich vor Augen. Auch muss dieses Pfarrheim ein Ort für unsere Kinder und Jugendlichen werden, der ihnen die Möglichkeit für Gruppenstunden und Zusammenkünfte bietet. Eine Freifläche, z.B. für Spiele im Freien, und separate Jugendräume sind deshalb unbedingt nötig. Um aber überhaupt einen Neubau bezahlen zu können, müssen alle laufenden Ausgaben unserer Pfarrgemeinde auf den Prüfstand und es muss nach ihrer tatsächlichen Notwendigkeit gefragt werden. Ohne Sparen wird es nicht gehen. Projekt „Menschen füreinander“Die Aufgabe der tätigen Gemeindecaritas wird von der pfarrgemeindlichen Gruppierung „Menschen füreinander“ wahrgenommen und vom Pfarrgemeinderat und der Pfarrei unterstützt. Anmerkung: Die vielfältigen caritativen Aufgaben der Pfarrei werden von verschiedenen Organisationen wahrgenommen. So trägt z.B. die Stephanusgemeinschaft unsere Kindergärten, die Malteser unsere Hospizgruppe und die Caritas unsere Sozialstation in Karlstein. Die Sorge für ältere, kranke und behinderte Christen soll neben den professionellen Organisationen auch von Christen vor Ort wahrgenommen werden. Christen unserer Pfarrgemeinde sind hier mit dem Projekt „Menschen füreinander“ in vorbildlicher Weise tätig. Der Pfarrgemeinderat sieht es deshalb als seine Aufgabe an, „Menschen füreinander“ als Ausdruck der gemeindlichen Caritasarbeit zu unterstützen. Arbeit mit Kindern und JugendlichenDie Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist eine unverzichtbare und zentrale Aufgabe der Pfarrgemeinde. Dazu gehören:·dauerhafte Begleitung durch hauptamtliches Seelsorgepersonal·christlich geprägte Kindergärten·Tauf-, Erstkommunion- und Firmvorbereitung·Ministranten- und Jugendarbeit·Möglichkeit in den Pfarrgemeinderatssitzungen die Anliegen der Jugend vorzutragen (oder Gestaltung einer PGR-Sitzung durch die Jugend)·Bereitstellung von ausreichenden Gruppen- und Jugendräumen
Anmerkung: Die Hinführung von Kindern und Jugendlichen zu einem lebendigen und tragfähigem Glauben ist die zentrale Aufgabe aller Christen. Vor dieser Aufgabe darf sich keiner drücken und für diese Aufgabe darf letztlich auch kein Opfer zu groß sein. Christen wird es in unserem Land in Zukunft nur noch geben, wenn es uns gelingt, die Jugend für Christus zu begeistern und eine Lebenshilfe aus dem Glauben aufzuzeigen. Dazu gehört auch, dass wir die Kinder und Jugendlichen in unsere Gottesdienste einbinden und ihnen die Möglichkeit geben, dort neue Ideen zu entfalten. Dazu gehört auch, dass wir Räume schaffen, in denen Jugendliche Gruppenstunden halten und sich mit Gleichgesinnten treffen können.
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