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Friedhof Kahl am Main

 

Vater im Himmel, 
höre unser Klagen, 
Vater der Menschen, 
höre unsre Fragen!
Sieh unsre Trauer, 
teile unsre Schmerzen; 
heile die Herzen. 

Sei nicht ein Schicksal, 
das wir nicht begreifen. 
Lass aus dem Tod
ein neues Leben reifen. 
Unser Bemühen 
ist am Tag zu Ende. 
Komm und vollende.

Peter Gerloff - GL 504

 

Der Monat November ist ein Monat, der unseren Blick auf das Jenseits lenkt. In diesen Tagen werden wir oft an die Vergänglichkeit alles Irdischen erinnert. Draußen in der Natur stirbt allmählich viel Leben ab. 

Wir beginnen diesen Monat mit dem Hochfest Allerheiligen, feiern damit diejenigen, die das Ziel ihres Lebens, die Heiligkeit und die Gemeinschaft mit Gott, bereits erreicht haben und uns in Vielem Vorbilder sind; wir gedenken an Allerseelen derer, die noch auf dem Weg dahin sind und dabei unsere Hilfe im Gebet brauchen. Diese Tage erinnern uns daran, dass auch unser Erdenleben einmal zu Ende gehen wird. 

Im November feiern wir auch das Hochfest des Weihetages der eigenen Kirche und der Lateranbasilika. Das Wort “Kirche” kommt vom griechischen “Kyriakós” und bedeutet soviel wie: “dem Herrn gehörend” oder “zum Herrn gehörend”. Wir hier auf der Erde und diejenigen, die uns vorausgegangen sind, wir alle gehören dem Herrn, sind die Seinen.

Mit dem Christkönigssonntag Ende November beschließen wir das Kirchenjahr.

Das Irdische führt zum Himmlischen; Himmel und Erde verbinden sich im Geheimnis der Gemeinschaft der Heiligen. Schon hier auf Erden haben wir einen Vorgeschmack der künftigen Herrlichkeit und der ewigen Gemeinschaft mit Gott. Am Anfang und am Ende steht immer Gott, der das irdische und himmlische Leben schenkt und der uns am Ende der Zeiten als der Liebende und Gerechte entgegenkommen und begegnen wird. Wir kennen weder den Tag noch die Stunde seines Kommens.

Pfr. Mariusz Kowalski

 

Am 1. November feiern wir das Fest Allerheiligen. Traditionell besuchen wir in diesen Tagen auch die Gräber unserer Verstorbenen. Wenn Sie bei Ihrem persönlichen Friedhofsgang Weihwasser mitnehmen möchten, so haben Sie in den Gottesdiensten am 24. und 25. Oktober die Möglichkeit, von Ihnen mitgebrachtes Wasser segnen zu lassen. Stellen Sie dazu Ihre Flaschen bitte an den rechten Seitenaltar, den wir entsprechend vorbereiten werden.

 

Die allgemeine Situation ist aufgrund der Corona-Pandemie sehr ungewiss. Unsere geplanten Andachten auf dem Friedhof stehen deshalb unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung.

Für ein Totengedenken zu Hause (nicht nur zu Allerheiligen) können vielleicht die nachstehenden Anregungen aus dem Liturgie-Kreis des Bistums Würzburg eine Hilfestellung sein. In unseren Kirchen ausgelegt und hier auf unserer Homepage finden Sie darüber hinaus Gebetshilfen, um das Totengedenken zu Hause und im Familienkreis zu gestalten.

Zu Hause 

Fotos, Erinnerungsgegenstände, Symbole von Verstorbenen aus der Familie betrachten und dazu im generationenübergreifenden Gespräch erzählen:

  • In welcher Beziehung steht der/die Verstorbene zu unserer Familie?
  • Welche guten, schwierigen oder auch lustigen Geschichten gibt es mit dem/der Verstorbenen? 

Weg zum Friedhof

  • Bewusst losgehen.
  • Wie, wann, warum ist dieser Weg für uns wichtig?
  • Wie sind ihn unsere Vorfahren gegangen (veränderte Straßenführung, veränderte Bebauung …)?
  • Besondere Orte begehen, die für die Verstorbenen wichtig waren und dort ihre Geschichte erzählen. 

Am Grab

  • Lautes Vorlesen der Grabinschrift.
  • Zeitliche Einordnung.
  • (mitgebrachtes Weih-) Wasser sprengen und deuten („NN war getauft“)
  • Licht entzünden und deuten („NN ist in Gottes ewigem Licht“).
  • Blumen mitbringen und deuten (vergängliche Schönheit, Zeichen des Gedenkens).
  • Selbstgebasteltes mitbringen (z.B. Stern/Windrädchen mit Namen der Gedenkenden).
  • Gemeinsam Schweigen oder sich verneigen.
  • Sich an den Händen halten.
  • Gemeinsames Gebet Vater unser – Gegrüßet seist du, Maria – Herr gib NN. die ewige Ruhe.
  • (Lieblings-) Lied singen.

Gesprächsanregungen

  • Erinnerungen austauschen („Mir fällt jetzt das mit … ein.“).
  • (Lustige) Geschichte von der/dem Verstorbenen erzählen.
  • Wie sah die Welt / das Dorf zu Lebzeiten der/des Verstorbenen aus?
  • „Wo ist NN. jetzt?“ Antworten altersgerecht geben; eigenes Fragen und Nichtwissen zulassen; Beispiele: – Der/die Verstorbene(r) ist im Himmel, bei Gott. Gott ist auch bei uns, so sind wir miteinander verbunden. – Im Grab ist der Leib oder die Asche der Verstorbenen. Alles biologische Leben ist vergänglich. Der Mensch aber ist mehr als sein Körper. – Verharmlosungen des Todes vermeiden.
  • „Wo war ich, als NN. lebte?“ Beispiele: – Noch nicht auf der Erde, ein Gedanke Gottes. (Vgl. Psalm 139,16f.; GL 419; 256,2)
  • Was erwarte ich vom Leben bis zu meinem Tod?
  • Was erhoffe ich vom Danach? 

Anschließend 

  • Gemeinsames Kaffeetrinken/Abendessen im Kreis der erweiterten Familie.

Weiterführendes

  • Ein “Gebet zum Totengedenken” finden Sie hier oder ausgelegt in unseren Kirchen.
  • Vorschläge aus dem Gotteslob:
    Nr. 18 (Gebete); 37 (Psalm 23); 655 ff (Totenvesper); 680,8 (Andacht) Gotteslob-Lieder: Nr. 549–554 (Himmlische Stadt), 318; 321; 325; 328; 329; 336; 775; 779; 780 (Auferstehung), 422; 425; 430; 436; 438; 813; 814; 816; 820; 822; 835; 876; (Leben des Menschen), 500–518; 862–864 (Tod und Vollendung)

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