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Liebe Mitchristen,

„Bei uns regnet es noch nicht!“ Dieser Satz des ehemaligen Alzenauer Dekans Stefan B. Eirich begleitet mich schon lange. Und in diesem Sinne kann ich sagen, dass es hier in unserer Pfarrei in Kahl lange „nicht geregnet“ hat: wir waren personell gut aufgestellt, alles war in Ordnung, alles lief wie gewohnt und wie immer. Als Einzelpfarrei lebten wir sozusagen auf einer „Insel der Glückseligen“.

Die Überlegungen zur Gründung der Pastoralen Räume machten erste Veränderungen spürbar. Mit dem Weggang von Gemeindereferentin Frau Englert in Kahl und der Stellenkürzung des Pfarrvikars in Karlstein zogen, um im Bild zu bleiben, die ersten Wolken auf. Auf diese Situation haben wir in unserer Gemeinde sofort Antworten gefunden und durch viel Engagement neue Ideen umgesetzt, die das bestehende ehrenamtlich geführte Angebot erweiterten: Die Schulpastoral wurde neu aufgestellt, die Firmkatechese übernahm ein Team junger Erwachsener in Eigenregie, das Ökumene-Team kümmert sich um die Zusammenarbeit mit unserer evangelischen Schwesterngemeinde, es gründete sich ein Krankenkommunion-Team, die liturgische Vielfalt in unserer Gemeinde wurde auf noch mehr Schultern verteilt und es gibt regelmäßige Angebote wie Rosenkranzandachten, Kreuzwege, Maiandachten, Taizé-Gebete, Bußgottesdienste und Wortgottesfeiern in unseren Senioreneinrichtungen in Kahl – dafür danke ich ganz herzlich.

Nun steht durch die Abberufung von Herrn Pfarrer Dr. Sierpień mit halber Stelle in die Polnische Mission die nächste große Veränderung an. Der allgemeine Personalmangel veranlasst uns zu noch engerer Kooperation in unserer Untergliederung Kahl-Karlstein und im Pastoralen Raum Alzenau. Man könnte sagen „inzwischen regnet es“.

Wir brauchen also einen Schirm und die gewählten Gremien – unser Gemeindeteam vor Ort, der Pfarrgemeinderat auf der Ebene der Untergliederung sowie der Rat im Pastoralen Raum – überlegen gemeinsam mit dem hauptamtlichen Pastoralteam konkrete Schritte, wie sich die Zukunft gestalten lässt.

Eine erste Entscheidung ist bereits hinsichtlich der Gottesdienstordnung gefallen. Wie schon in den Sommermonaten praktiziert, wird die rotierende Gottesdienstordnung an den Wochenenden fest eingeführt. Unter der Woche gibt es einen Werktagsgottesdienst pro Gemeinde in der Untergliederung Kahl-Karlstein. Bitte achten Sie daher besonders auf die wechselnden Gottesdienstzeiten und -orte.

Um auch bei dem weiter drohenden „Regenwetter“ ein lebendiges Gemeindeleben zu erhalten, ist es wichtig, dass unsere unterschiedlichen Fähigkeiten zum Tragen kommen. Ich freue mich über bereits entstandene neue Ideen zur Taufkatechese und die signalisierte Bereitschaft zur Ausbildung als ehrenamtliche Begräbnisleiter. Vielleicht könnten auch SIE sich vorstellen, sich in die Gestaltung unseres Miteinanders aktiv einzubringen und zum Beispiel das Team der Erstkommunionkatechese zu verstärken, als Seniorenministrant oder Kreuzträger bei Beisetzungen mitzuwirken oder als Gottesdienstbeauftragte in unserer Pfarrei tätig zu sein, dann melden Sie sich gerne bei mir. Die vielen Charismen, die in Ihnen stecken, sind unser Reichtum! Lassen Sie diese entdecken und zum Nutzen aller entfalten und einbringen.

„Es regnet - Gott segnet“. Sehen wir die vor uns liegenden Veränderungen als Gelegenheit, in der Gott durch uns wirken möchte – zum Wohle eines jeden einzelnen und unserer Gemeinde hier vor Ort.

Ihr Pfarrer Mariusz Kowalski

 

 

 

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