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Coronavirus
Bischöfliches Dekret von Bischof Dr. Franz Jung für das Bistum Würzburg

Am 7. und 8. März wurde im gesamten Bistum Würzburg die Zahl der Gottesdienstbesucher ermittelt.

Wüste

Das Familiengottesdienst-Team machte am ersten Fastensonntag mit den Kindern einen Ausflug in die Wüste und fühlte nach, was Jesus im Tagesevangelium während der 40 Tage seines Fastens dort erlebt hat. 

Gemeinsam mit den Kindern wurde überlegt, nach was man noch mehr hungern könnte, als nach Essen und Trinken. Vier Schattenbilder luden die Kinder ein, zu sagen, wonach sich die darauf abgebildeten Personen sehnen. 
Die vier Schlagworte Verzeihen, Trost, Gerechtigkeit und Liebe fassten die vielen tollen Gedanken der Kinder zusammen und wurden zu den Bildern geheftet. Am Ende des Anspiels lud das Team alle Gottesdienstbesucher zu einer etwas anderen Fastenzeit ein: Eine Fastenzeit, in der man versucht, den Hunger des anderen zu stillen, z. B. durch ein gutes Wort, ein Lob, Hilfe. Man kann jeden Tag während der Fastenzeit etwas verschenken, das der andere braucht, es vielleicht auch am Abend aufschreiben und Jesus am Ende der Fastenzeit ans Kreuz bringen als Geschenk. Zur Erinnerung daran erhielt jeder Gottesdienstbesucher am Ende einen Stein mit einem Herzen als Begleiter für die Fastenzeit – einige Steine liegen noch in der Kirche beim Gotteslob und dürfen gern selbst mitgenommen oder verschenkt werden.

Das Familiengottesdienst wünscht allen eine gesegnete Fastenzeit mit viel Freude am Geben.

Eine kleine Geschichte über die Freude am Geben

„Eine Frau, die alleine durch die Berge reiste, fand einen wertvollen Stein in einem kleinen Bach und steckte ihn ein. Am nächsten Tag traf sie einen anderen Reisenden, der großen Hunger hatte. Also öffnete die Frau ihre Tasche, um ihr Essen mit ihm zu teilen. Der hungrige Reisende sah den wertvollen Stein und bat die Frau, ihn ihm zu geben. Ohne zu zögern nahm sie den Stein und gab ihn ihm. Er ging weiter und freute sich sehr über sein großes Glück. Er wusste, dass der Stein genug wert war, um ihm sein Leben lang Sicherheit zu garantieren. Einige Tage später aber kam er zurück, um der Frau den Stein wiederzugeben. ‚Ich habe darüber nachgedacht‘, sagte er. ‚Ich weiß, wie wertvoll dieser Stein ist, aber ich gebe ihn Dir zurück in der Hoffnung, dass Du mir etwas noch Wertvolleres geben kannst. Gib mir das, was Du in Dir hast, das Dich mir den Stein hat geben lassen.‘ Die Frau lächelte und sagte: „Die Freude am Geben!’“

(Unbekannter Verfasser)

Hirtenwort zur österlichen Bußzeit 2020

Liebe Schwestern und Brüder,

Herr Bischof, wovon versprechen Sie sich eine Erneuerung des Glaubens? So werde ich oft gefragt. 

Kongo-Krieg-unsereHandys
Das FamGo-Team
Foto der Einführung
Fred Zowislo

Zowislo stammte aus Oberschlesien, wo er am 1. Dezember 1927 in Klausberg geboren wurde. Nach der Schule schlug er beim Finanzamt in Hindenburg die gehobene Beamtenlaufbahn ein. Im Juni 1944 wurde er zum Reichsarbeitsdienst einberufen, kam dann als Soldat an die Westfront und später zum Oderbruch vor Berlin. Kurz vor Kriegsende geriet er in russische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst nach viereinhalb Jahren heimkam. In dieser Zeit habe er »die Haltung des Gottvertrauens gelernt«, sagte er später.

Nach der Heimkehr fand Zowislo eine neue Heimat in Kahl. Zu Beginn arbeitete er in einer Reifenfabrik, danach bei der Mainasphalt in Hanau, wo er 32 Jahre federführend in der Personalabteilung blieb und lange Jahre Betriebsratsvorsitzender war. 1956 heiratete er seine Frau Lore, die im Juli 2019 verstarb. Mit ihr zusammen hatte er sieben Kinder.

Zowislo war in unserer Pfarrei sehr aktiv - als Kommunionhelfer, Lektor, Leiter des Krankenhausbesuchsdienstes, im Pfarrgemeinderat und im Vorstand des Werkvolkes, später KAB genannt.

1983 wurde er von Bischof Paul-Werner Scheele zum Diakon geweiht und war offiziell bis zu seiner Entpflichtung 2002 im Dienst. Noch bis 2012 sprang er als Aushilfe in der Seelsorge ein. 2006 wurde er Ehrenbürger der Gemeinde Kahl, 2008 feierte er sein silbernes Weihejubiläum. 2010 bekam er den Heimatpreis des Heimat- und Geschichtsvereins.

Am Dienstag, 04.02.,  ist der Kahler Ehrenbürger und Diakon im Ruhestand, versehen mit dem Sakrament der Krankensalbung, im Alter von 92 Jahren verstorben. Am Donnerstag, 6. Februar, wird um 19 Uhr das Requiem in der Kahler Pfarrkirche gefeiert. Der Rosenkranz wird am Samstag, 8. Februar, um 9.30 Uhr in der Aussegnungshalle des Waldfriedhofs gebetet. Um 10 Uhr schließt sich die Trauerfeier mit Beisetzung an.

Michael Hofmann

Lektionar

 Herr Eric Zamiš hat seine Ausbildung zum Lektor absolviert.
 Er wird im Gottesdienst am Sonntag, den 9. Februar um 10.00 Uhr in seinen Dienst eingeführt.

Ökumenischer Gottesdienst

„Sie waren uns gegenüber ungewöhnlich freundlich“

Zu Beginn der Gebetswoche für die Einheit der Christen folgten ca. 150 Christen der Einladung der evangelischen Pfarrgemeinde Kahl / Karlstein und der katholische Pfarrgemeinde St. Margareta zu einem gemeinsamen ökumenischen Gottesdienst am Samstagabend, 18.01.20, in die Kahler Pfarrkirche.

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