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Wie schon in der Pfarrversammlung im letzten Jahr angekündigt, sind an der Pfarrkirche diverse Schäden zu beheben.

Aktuelle Infos vom 12.07.2020 

Neue Marienfigur schwebt aufs Dach von Sankt Margareta

Mariä Himmelfahrt im Juli: Mit einem Spezialkran ist am 10. Juli 2020 eine neue Madonnenstatue aufs Dach der katholischen Pfarrkirche Sankt Margareta gehievt worden. Um größere Ansammlungen zu vermeiden, war der Termin nicht öffentlich bekannt gegeben worden – hatte sich aber doch herumgesprochen: Rund 30 Schaulustige waren gekommen, außerdem eine Schulklasse, Bürgermeister Jürgen Seitz (SPD) und Pfarrer Mariusz Kowalski. Die Marienfigur stammt vom Würzburger Bildhauer Boris Rycek, der unlängst auch zwei Figuren für die Würzburger Residenz gefertigt hat. Rycek und sein Sohn Michael beaufsichtigten auch die Aktion am Freitag. Die neue Figur ist der alten ähnlich, die vor einigen Jahren wegen mangelnder Standsicherheit nach einem Sturm heruntergenommen werden musste. Während die alte Figur – über 100 Jahre alt – aus Terrakotta mit Beton war, hat Rycek die neue Statue komplett aus Sandstein gehauen. Nach gut einer Stunde war das gute Stück an seinem neuen Platz. Gesegnet hatte Pfarrer Kowalski die Marienfigur bereits am Sonntag davor. Das Gerüst an der Kirche könnte, wenn alles nach Plan läuft, übernächste Woche wieder verschwinden: Dann sind auch die anderen Sanierungsarbeiten fertig – die Restaurierung der Turmuhr, des Hauptgiebels und der beiden Hauptportale.

Text: Michael Hofmann, Fotos: Michael Hofmann, Peter Graßmann, Video: Pfr. Mariusz Kowalski

Turmuhr

Die Zifferblätter wurden demontiert. Es zeigte sich, dass diese in einem schlechteren Zustand als angenommen sind. So wurden z. B. zu einem früheren Zeitpunkt bereits Ausbesserungen vorgenommen, indem Fehlstellen der aufgebrachten weißen Ziffern einfach mit Farbe ergänzt wurden. Auch hat Rost den Ziffernblättern zugesetzt. Die Restaurierung wird, bedingt durch die Auslastung der ausführenden Firma, voraussichtlich vier bis acht Wochen dauern. (Fotos: © Peter Graßmann)

Madonna

Die fertige Sandsteinfigur steht nun in der Pfarrkirche unter der Empore und kann besichtigt werden. (Fotos: © Peter Graßmann)

27.04.2020

Auf der Grundlage des Gutachtens von Steinrestaurator Petro Schiller hat die Kirchenverwaltung die erforderlichen Arbeiten ausgeschrieben und vergeben.
Im Einzelnen handelt es sich hierbei um
- die Sanierung des Hauptgiebels
- die Neuanfertigung einer Madonna aus Sandstein
- die Überarbeitung der Turmuhr
- die Neuanfertigung der Türen des Hauptportals.

Am 30.04.2020 werden als Erstes die drei Zifferblätter der Turmuhr demontiert. Diese werden sandgestrahlt, gereinigt und wetterfest lackiert. Die Zeiger, Ziffern und die Eckverzierungen der Zifferblätter werden zusätzlich blattvergoldet. Die Motorzeigerwerke zum direkten Antrieb der Zeigerpaare werden erneuert. (Fotos: © Peter Graßmann)

Am 04.05.2020 wird begonnen, das Schwerlastgerüst am Hauptgiebel der Pfarrkirche zu errichten, um die anschließenden Steinrestaurierungsmaßnahmen durchführen zu können.

Ein genauer Termin für die Erneuerung der Türen des Hauptportals steht noch nicht fest, hier warten wir noch auf Informationen aus der Diözese. (Fotos: © Pfr. Mariusz Kowalski)

Fertiggestellt ist mittlerweile die neue Madonna aus Sandstein, inkl. des Zwischensockels . Die Kirchenverwaltung hat am 15.01.2020 das Modell des Steinmetzes Boris Rycek aus Würzburg begutachtet und den Auftrag erteilt. Die fertige Marienfigur soll vorläufig in der Pfarrkirche unter der Empore aufgestellt werden, sodass die Gemeindemitglieder, unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, diese aus der Nähe betrachten können, bevor sie auf den angestammten Platz auf dem Giebel der Pfarrkirche gehoben wird. (Fotos: alte Madonna: © Peter Graßmann, neue Madonna: © Boris Rycek)

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Stichwort: Sanierung Pfarrkirche

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