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Liebe Mitchristen,

ein russisches Sprichwort sagt: Ein Tag ohne Brot ist lang.

Das Jahr 2020 hatte viele lange Tage: Ersehnte Besuche und die Möglichkeit, andere besuchen zu dürfen, machen den Tag lang. Warten auf Lockerung der Einschränkungen und Rückgang der Infektionszahlen, Einsamkeit, Krankheit, Suche nach Arbeit, machen den Tag lang. 

Im Hinblick auf das Erntedankfest, das am ersten Wochenende im Oktober gefeiert wird, wäre es auch angemessen, ein Dankgebet gen Himmel zu schicken, dass wir in diesem Jahr, trotz Corona und allen damit verbundenen Einschränkungen, immer zu essen hatten, dass wir, anders als die Menschen in den armen Teilen der Welt, um unser Brot nicht kämpfen müssen, dass wir nicht für einen Hungerlohn arbeiten müssen, dass wir nicht hungrig schlafen gehen müssen oder gar verhungern.

Unterstützen wir die Hilfsorganisationen bei ihrer Arbeit und vergessen wir dabei nicht, das mit anderen zu teilen, was das tägliche Brot ausmacht.

In Dankbarkeit für das tägliche Brot 
Ihr Pfarrer Mariusz Kowalski

Zum Erntedankfest am  4.10. gibt es auch wieder eine Familienliturgie zum Abrufen als Hausgottesdienst.

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