header2019

Jesus, unser Freund

… so lautet das Thema, das die Kinder in diesem Jahr bei ihrer Vorbereitung begleitet. 25 Kinder haben sich auf den Weg gemacht, ihren Freund Jesus besser kennenzulernen. An vier verschiedenen Gottesdiensten haben sie sich vorgestellt, damit Kinder und Gemeinde in der Kirche Platz fanden.

Ein gemeinsames Plakat mit einem großen Herz und ein Mottolied führte als roter Faden durch die Vorstellungsgottesdienste. Das Herz symbolisiert die große Liebe, die Jesus, unser Freund, für uns alle hat. In diese Liebe klinkte sich jedes Erstkommunionkind mit seinem Bild ein – ganz buchstäblich - mit einem Karabinerhaken. Ein Zeichen für den Bund mit Jesus zum Anfassen.

Das weite Herz brauchen auch wir, um eine neue, bessere Welt zu schaffen. Deutlich wird das im Mottolied: „Flinke Hände, flinke Füße, wache Augen, weites Herz, Freundschaft die zusammen hält, so verändern wir die Welt“. Die passenden Gesten machten nicht nur den Kindern viel Spaß. Es war toll zu sehen, wie die Gemeinde bis in die letzte Reihe die Bewegungen mitgemacht hat.

Die im Liedtext genannten Elemente finden sich im Plakat wieder und wurden nacheinander in den vier Gottesdienste aufgegriffen: Mit “flinken Hände“ kann man etwas formen und gestalten. Man kann anpacken und somit etwas verändern oder man kann auch Trost spenden. „Flinke Hände“ sollten nicht verletzen. Die „flinken Füße“ stehen für die Wege, die man im Leben geht. Man kann sich entscheiden einen leichten Weg zu gehen oder einen, der schwerer fällt. Wenn jemand um Hilfe bittet, kann man sitzenbleiben oder man kann aufstehen und helfen. Alle Augen können sehen, sie sehen aber nicht immer gleich. „Wache Augen“ erkennen Not, Hilfsbedürftigkeit und Erwartungen. Ein waches Auge sieht mehr: es sieht Herzlichkeit, Trost und Zuneigung. Das „weite Herz“ versteht, wie sich unsere Mitmenschen fühlen und es fühlt mit! Mit einem „weiten Herzen“ denkt man nicht nur an sich selber, sondern auch an andere. Und schließlich „Freundschaft, die zusammenhält, so verändern wir die Welt“: Jesus möchte uns als seine Freunde, weil er unsere Hände, unsere Füße, unsere Augen und unser Herz braucht, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Zum Abschluss lagen wieder die selbst gebastelten Gebetskreuze aus. Es ist wunderbar, dass diese alle ein neues Zuhause gefunden haben. Es wäre schön, wenn auch Sie, liebe Gemeinde, in dieser besonderen Zeit immer mal wieder an die Kinder denken und sie mit guten Gedanken und Gebeten begleiten.

Das Erstkommunionteam

­