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 Gottesdienstbeauftragte in ihr Amt eingeführt

Eine Corona-bedingt recht lange, zweijährige Vorbereitungszeit, liegt hinter den neuen Gottesdienstbeauftragten aus unserer Pfarrei. Am Gedenktag des Hl. Lukas, dem 18. Oktober, wurden Frau Annette Jungblut-Glaab, Frau Beate Nase und Herr Eric Zamis zusammen mit fünf anderen Bewerbern in einem feierlichen Beauftragungsgottesdienst von Weihbischof Ulrich Boom in der Kirche „St. Agatha“ in Aschaffenburg in ihr Amt eingeführt.

Bevor sie die Beauftragungsurkunde erhielten, erneuerten sie ihr Taufbekenntnis und erhielten den Segen des Bischofs für ihr neues Amt. Weihbischof Ulrich Boom verwies in seiner Predigt auf den Hl. Lukas, den er den neuen Gottesdienstbeauftragten als besonderen Patron an die Seite stellte. Im Evangelium suchte der Herr Jünger aus und sandte sie in die Ortschaften und Städte. Ein Sendungsauftrag, der auch den neuen Gottesdienstbeauftragten gilt. Er verwies darauf, dass wir alle durch die Taufe zu Kindern Gottes geworden sind und durch die Firmung beauftragt wurden, das Wort Gottes zu verbreiten und als Christen in Gottes Sinn zu leben und unsere Charismen einzubringen. Dabei sollten wir stets mit der Stimme des Herzens sprechen. Gottesdienste, so sagte unser Weihbischof, können in unterschiedlichen Formen gehalten werden - auch mal ohne Worte, mit Schweigen, Zuhören, einem Blick, einer Geste.
Nach der offiziellen Beauftragung gratulierten die mitfeiernden Gläubigen aus Kahl, allen voran unser Pfarrer Mariusz Kowalski, den neuen Gottesdienstbeauftragten. Wir wünschen ihnen, dass sie das liturgische Angebot in unserer Pfarrei bereichern, ihren Platz finden und eigene Akzente setzen werden.

Am Sonntag, dem 24. Oktober, beim Festgottesdienst zu Ehren unseres Ortspatrons, des Hl. Wendelin, haben wir als Pfarrgemeinde unsere neuen Gottesdienstbeauftragten feierlich willkommen geheißen und ihnen für ihre Bereitschaft gedankt, sich für diese Aufgabe zum Wohle unserer Pfarrgemeinde bereit erklärt zu haben. In seiner Ansprache brachte Pfarrer Kowalski seine Überzeugung zum Ausdruck, dass angesichts des Rückgangs an pastoralem Personal und auch an Katholiken das Überleben des Christentums bei uns davon abhänge, dass es Menschen gibt, die ihren Glauben ausstrahlen und mit Überzeugung leben - mit den Worten des Hl. Augustinus ausgedrückt: „In dir muss brennen, was du in anderen entzünden willst.“

Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ an Frau Annette Jungblut-Glaab, Frau Beate Nase und Herrn Eric Zamis.

Christa Lapp

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